|
Information - Kommunikation - Interessensvertretung - Solidarität
Nach der Panik und der Hysterie der Anfangsjahre ist es ruhiger
um das Thema AIDS geworden. Die Aufklärungskampagnen der letzten
Jahre konnten irrationale Ängste reduzieren. Heute besteht jedoch
die Gefahr, dass AIDS im öffentlichen Bewusstsein in Vergessenheit
gerät und persönliche Risiken unterschätzt werden. Die Öffentlichkeitsarbeit
der AIDS-Hilfe trägt deshalb dazu bei, das Thema AIDS weiterhin
im öffentlichen Leben präsent zu halten.
Ein weiteres Ziel der Öffentlichkeitsarbeit
ist es, Diskriminierung von Menschen mit HIV und AIDS ab zu bauen
und Solidarität zu fördern. Öffentlichkeitsarbeit dient auch der
Interessensvertretung. Die AIDS-Hilfe thematisiert zum Beispiel
Mängel in der Versorgungsstruktur für Menschen mit HIV und AIDS
und tritt für eine Verbesserung der Lage ein. Sie bezieht sie in
Artikeln sowie Rundfunk- und Fernsehinterviews zu aktuellen Fragen
Stellung und berichtet über ihre Arbeit.
In Zeiten knapper öffentlicher Kassen
hat Öffentlichkeitsarbeit auch das Ziel, die Existenz des Vereins
zu sichern. Sie ist eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche
Spendenakquisition.
Die AIDS-Hilfe organisiert Informationsveranstaltungen,
Disskussionen, und Ausstellungen. Ausserdem ist sie mit einem Informationsstand
oder einem Workshop bei vielen Ereignissen zum Beispiel auf der
Frauengesundheitswoche, auf Stadtteilfesten und Erotikmessen vertreten.
Ohne die tatkräftige Unterstützung
durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen wäre die Öffentlichkeitsarbeit
nur eingeschränkt zu leisten. Die AG Öffentlichkeitsarbeit besteht
aus Frauen und Männern, die gemeinsam mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter
die Aktivitäten planen und durchführen.
Die rote Schleife (Red Ribbon) ist
das Zeichen der Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS.
Ansprechpartner: Peter Struck
|